Schnatmühle in Damme Borringhausen
Windmühle Schnatmühle in Damme Borringhausen
Mühle Nr. 134 im Mühlenverzeichnis für niedersächsische Mühlen.
Weitere Informationen:
Galerieholländer ehem. einstöckicker Galerieholländer (1813) ohne Steert und Flügel. Unterbau in Bruchstein vom Vorgängerbau erhalten. 1895 Wiederaufbau des Achtkants in Bruchstein. 1945 kriegszerstört und wieder aufgebaut. Inneneinrichtung erhalten. Restaurierung ab 2000 in kleineren Abschnitten. Kappe durch Gaffelrad in den Wind zu drehen. Endloskette.
Die achtkantige Holländer-Windmühle wurde 1895 in Ziegelbauweise auf einem Sockel aus Bruchsteinen erbaut. Dieser Sockel entstand 1983 nach einem Brand des Vorgängergebäudes, der ersten Dammer Windmüle von 1813. 1983/1984 wurde die Mühle in massiver Bauweise wieder aufgebaut. Der Flügelkopf besteht aus Gußeisen und stammt aus dem Jhre 1919. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Flügel zerstört und die Galerie zerfiel. 1945 wurde der Mühlenbetrieb aufgrund der starken Kriegsschäden eingestellt. Seit 1987 steht die Schnatmühle unter Denkmalschutz.
Seit 2000/2001 wird die Mühle saniert. In diesem Zusammenhang wurde auch die Kappe der Mühle vom Mühlengebäude gehoben. Heute wird die Mühle als Museum genutzt.
Der Mühlenname ist vom niederdeutschen „Snat“ abgeleitet, was für Grenze steht. Den Namen hat die Mühle aufgrund ihrer Lage in der Nähe des Grenzweges zwischen den Gemarkungen Borringhausen und Bokern erhalten.
Der vorstehende Text wurde der Webseite Niedersächsische Mühlenstraße entnommen.

