Thülsfelder Talsperre Thüle Erholungsgebiet
Informationen zur Thülsfelder Talsperre, nun mit Video
Die Talsperre entstand nach einem Beschluss des Oldenburger Landtages von 1923, da die Soeste bei starkem Regen oder bei Schneeschmelze das Wasser in ihrem schmalen Flussbett nicht abführen konnte. Es kam in diesen Fällen im Bereich Friesoythe regelmäßig zu Überschwemmungen. Die Bauarbeiten für die einzige Talsperre im niedersächsischen Flachland, die zunächst ausschliesslich dem Hochwasserschutz diente, begannen im Jahr 1924. Sie entstand bei Thülsfeld an einer natürlichen Geestenge. Der dabei errichtete 3,1 km lange Staudamm hat eine 70m breite Sohle und eine Höhe von 9m. Bei Vollstau beträgt die Wassertiefe 5m.
Heute dient die Talsperre auch der Niedrigwasseraufhöhung der Soeste sowie des Küstenkanals, der Naherholung, der Sportfischerei und dem Naturschutz. Als Hochwasserschutzraum werden 3,52 Mio. m³ vorgehalten. Der Stausee ist ein typischer Flachlandsee, der ausgedehnte Flachwasserzonen hat. Diese sind ein wertvoller Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Das 462 hektar große Naturschutzgebiet umfasst auch Sand-, Heide- und Waldflächen. Ein Lehrpfad mit 19 Stationen führt über einen zehn Kilometer langen Rundwanderweg um die Talsperre.
Weitere Informationen zur Talsperre erhalten Sie auf Wikipedia, der diese Informationen entnommen wurden. Zu interessanten Freizeiteinrichtungen finden Sie Links am Ende dieser Seite.












