Rüdesheim am Rhein Abtei St. Hildegard
Abtei Sankt Hildegard in Rüdesheim am Rhein
Die 1904 von Benediktinerinnen aus der Abtei St. Gabriel in Prag errichtete Abtei steht in der Nachfolge der von der heiligen Hildegard von Bingen gegründeten Klöster Rupertsberg und Eibingen. Das oberhalb von Eibingen 1900–1904 im neoromanischen Stil neu erbaute Kloster wurde von Fürst Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg gestiftet. Es gehört zur Beuroner Kongregation. 1941 wurden die Schwestern im Zuge des Klostersturms der Nationalsozialisten von der Gestapo vertrieben und konnten erst nach Kriegsende 1945 zurückkehren. 1988 besiedelten ein kleiner Konvent aus der Abtei St. Hildegard das Kloster Marienrode bei Hildesheim neu. Marienrode war bis 1998 ein von Eibingen abhängige Niederlassung und wurde in der Folge unabhängiges Priorat.
Dem Lebensunterhalt der Gemeinschaft dienen das Klosterweingut, der Klosterladen, die Kunstwerkstätten und ein Gästehaus. Auch werden Wallfahrer und Pilger zum Schrein der hl. Hildegard in der Pfarrkirche von Eibingen betreut. (Abtei St. Hildegard – Wikipedia)
Die Abtei St. Hildegard, von manchen irrtümlicherweise für ein romanisches Bauwerk gehalten, wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, näherhin in den Jahren 1900 bis 1904 erbaut. Wir verstehen uns dennoch als Gründung der hl. Hildegard, knüpft die Tradition unseres Hauses doch unmittelbar an deren altes Kloster Eibingen im Rheingau an.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der (Webseite der Abtei St. Hildegard). Dieser Webseite wurden Teile des vorstehenden Textes entnommen.




360° Ansicht des Außenbereichs der Abtei


360° Ansicht des Innenraumes der Abteikirche



